RÖMISCHER GOLDBERGBAU IM „KARTH“, OSTALPEN, ÖSTERREICH

 

Forschungsprojekt, finanziert vom Österreichischen Fonds zur Förderung der wissenschaftlichen Forschung (FWF, Projekt P30790-G25)

Sprachauswahl

Select language

28. August 2021

 

Im August 2021 fand die letzte Feldsaison im Rahmen des Projektes statt. Die Arbeit konzentrierte sich auf Schnitte durch Wasserleitungskanäle. Parallel dazu wurden Geländebegehungen in den Abbaurevieren durchgeführt. Dabei wurde weiteres Abbaurevier entdeckt. Somit gibt es im Karth elf individuelle Abbaureviere. In Vorbereitung für die Gesamtpublikation wurden römische Funde im Städtischen Museum Neunkirchen fotografiert. Neunkirchen war die größte römische Siedlung im Umfeld des Goldbergbaus im Karth. Fotos von den Aktivitäten finden Sie in der Galerie.

 

Von 1.10.2021 bis 17.7,2022 findet im Naturkundemuseum im Joanneumsviertel in Graz die Ausstellung „Gold, Gold, nur du allein…“ statt. In der Ausstellung wird der römische Goldbergbau im Karth mit zwei Schautafeln und einer Diaschau präsentiert.

 

 

 

 

13. April 2021

 

Das Video des Vortrags von Brigitte Cech und Heimo Urban „Roman gold-washing according to Pliny the Elder“, der am 30.3.2021 im Rahmen der online Tagung „Experimental Archaeology EAC12“ gehalten wurde, kann in der Galerie angeschaut werden. Alle Vorträge dieser sehr spannenden Tagung zur experimentellen Archäologie finden Sie auf youtube unter https://www.youtube.com/channel/UCo7SwfWVgofYXXDpG4t0r9w

 

Der im April 2021 in der Gemeindezeitung Kirchberg am Wechsel erschienene kurze Artikel von Brigitte Cech über den römischen Goldbergbau im Karth kann unter Literatur zum Downloaden heruntergeladen werden.

 

 

 

8. Februar 2021

Der im Dezember in der Gemeindezeitung Natschbach erschienene Bericht von Brigitte Cech über die Arbeiten im Sommer 2020 kann unter Literatur zum Downloaden heruntergeladen werden.

 

Brigitte Cech und Heimo Urban werden auf der Experimental Archaeology Conference (online 29. März bis 1. April 2021) einen Vortrag zum „Goldwashing according to Pliny the Elder“ präsentieren.

 

Link zur Gratis Registrierung und Newsletter:

https://exarc.net/meetings/eac12/registration

 

Link zu den abstracts der Vorträge:

https://exarc.net/meetings/eac12/abstracts

 

 

16. August 2020

Die heurige Feldsaison im Goldbergbaurevier „Karth“ begann im Juni mit geomagnetischen Messungen in Abbaurevier 1. In Abbaurevier 5 wurden Geoelektrik-Profile durch drei Staubecken gelegt.

Die Hauptaufgabe im heurigen Sommer ist die Begehung und Dokumentation von Wasserleitung 2. Diese Wasserleitung, die von Otterthal zu Becken 1 in Abbaurevier 1 bei Thann führt, ist mit über 63 km Länge die längste zum Bergbau im „Karth“ gehörende Wasserleitung.

 

In der zweiten Augustwoche führten wir ein archäologisches Experiment durch. Unter der Anleitung unseres Goldwäschers Heimo Urban rekonstruierten wir die römische Goldwaschtechnik wie sie Plinius der Ältere im 33. Buch seiner Naturgeschichte beschreibt. Wir konstruierten eine zehn römische Fuß (ca. 3 m) lange und einen Fuß (ca. 30 cm) breite hölzerne Waschrinne. Nachdem wir die Rinne mit Heidekraut ausgelegt hatten, installierten wir sie in einem aus dem „Karth“ entwässernden Bach. Da die Wasserführung relativ gering war, pumpten wir das Wasser in die Rinne. Anschließend beschickten wir die Rinne mit Bachsediment. Als Kontrolle bauten wir im Anschluss an die römische Rinne eine moderne Goldwaschrinne ein. Zu unserer großen Freude fanden wir in der modernen Rinne kein Gold. Gold und Schwerminerale blieben im Heidekraut hängen. Nach der Entnahme des Heidekrauts aus der Rinne wurde das in der Rinne verbliebene Schwermineralkonzentrat entnommen und in einer Waschpfanne gewaschen. Das getrocknete Heidekraut wurde verbrannt und die Asche wurde ebenfalls in einer Waschpfanne gewaschen.

 

Rick Spurway, unser Dokumentarfilmer, dokumentierte das gelungene Experiment auf Video. In Anbetracht der Tatsache, dass dieses Experiment wichtige Erkenntnisse zur römischen Goldwaschtechnik erbrachte, planen wir den Verlauf des Versuchs und die Ergebnisse in entsprechenden Fachzeitschriften zu publizieren. Die rekonstruierte Waschrinne wurde dem Museum Neunkirchen übergeben.

Ein kurzes Zeitraffer-Video und Fotos vom römischen Goldwaschversuch finden Sie in der Galerie.

 

 

24. Mai 2020

Rick Spurway, unser Dokumentarfilmer, hat das erste Video über unser Projekt fertig gestellt. Den link zum Anschauen des Videos finden Sie auf der Startseite und in der Galerie.

5. Mai 2020

Die Tagungen in Cornwall und Kanada, bei denen die Projektleiterin Vorträge hätte halten sollen, wurden ebenso wie alle Vorträge zum Projekt abgesagt.

Ein 2019 erschienener Artikel zum Bergbau im „Karth“ von Brigitte Cech, Robert Scholger, Frank Stremke und Günther Weixelberger steht ab sofort zum Download zur Verfügung.

Ob bzw. in welcher Form die Feldforschungen im heurigen August stattfinden können steht noch nicht fest.

 

 

13. Januar 2020

Ein Bericht über die Ergebnisse der Geländebegehungen und Ausgrabungen in Staubecken B6 wurde in der Gemeindezeitung Natschbach-Loipersbach veröffentlicht. (Link zum Download)

Frank Melcher, Simone Elmer (beide Universität Leoben) und Brigitte Cech waren in der zweiten Jännerwoche am Curt Engelhorn Zentrum für Archäometrie in Mannheim. Goldproben aus dem „Karth“ wurden mittels Laser Ablation auf ihre genaue Zusammensetzung untersucht. Die Daten sind zur Zeit noch in der Auswertung. (Fotos siehe Galerie)

15. November 2019

An der Montanuniversität Leoben (Lehrstuhl für Geologie und Lagerstättenkunde) haben Simone Elmer und Frank Melcher mit der Analyse von Gold und Schwermineralen aus dem Karth begonnen.

Gold-und Schwermineralanalysen

14. Oktober 2019

Heute eine weitere Vortragsankündigung auf die Startseite gestellt. Für Interessierte stehen nun eine Exkursion und zwei Vorträge an.

 

 

 

 

11. November 2019

Exkursionen

Im Oktober 2019 führte Brigitte Cech zwei Exkursionen zum römischen Goldbergbau im Karth. Erfreulicherweise waren beide Exkursionen überraschend gut besucht. Die erste Exkursion leitete sie zusammen mit Günther Weixelberger, unserem Projekt-Geologen. Gemeinsam mit Kollegen von der Geologischen Bundesanstalt und dem Joanneum in Graz besuchten wir als erstes den Aspanger Bergbau. Hier wird Muskovit-Glimmer und Quarzsand im Tagebau abgebaut.  Der Geschäftsführer, Hr. Dr. Georg Palic,  zeigte uns den Tagebau und die Aufbereitungsanlagen. Nach dem Mittagessen ging es weiter zum römischen Goldbergbau im Karth. Hier wanderten wir zu den Abbaurevieren 2 und 3 und besichtigten Staubecken und die beeindruckenden Abbaubereiche. Und natürlich gab es einen gemütlichen Ausklang beim Mostheurigen. Die Exkursion war für alle Teilnehmer ein voller Erfolg, vor allem waren alle sehr beeindruckt von der Größe und dem Erhaltungszustand der römischen Bergbauanlagen.

Zwei Tage später gab es die nächste Exkursion, diesmal für den Arbeitskreis für Mittelalterarchäologie am Institut für Urgeschichte und Historische Archäologie an der Universität Wien. Erfreulicherweise trafen mehr als 20 Kollegen und Freunde beim Treffpunkt Rehgartlkreuz ein. Gemeinsam wanderten wir entlang der Hochstrasse zu den Abbaurevieren 2 und 3. Hier wurde der hydraulische Bergbau anhand der Becken und der tiefen Abbaugebiete erklärt. Nach einer ausführlichen Begehung der Abbaugebiete ging es gemütlich entlang der zu Becken 6 führenden Wasserleitung zurück zur Hochstrasse und zum Rehgartlkreuz. Und natürlich endete auch diese Exkursion mit einem gemütlichen Beisammensein in einem Landgasthof. (Fotos siehe Gallerie)

 

Tagung in Kanada

Die Projektleiterin Brigitte Cech wird im Juni 2020 das interdisziplinäre Projekt in einem Vortrag im Rahmen des 12th International Mining History Congress in Sudbury, Ontario, Kanada vorstellen.

 

Dokumentarfilm über den römischen Goldbergbau

Rick Spurway, ein international bekannter und renommierter Dokumentarfilmer aus England, besuchte uns heuer wieder auf der Grabung um den Fortschritt unserer Arbeiten filmisch zu dokumentieren und Projektmitarbeiter zu ihren Arbeitsgebieten zu interviewen. Das Ziel seiner Arbeiten ist ein Dokumentarfilm über römischen Goldbergbau mit dem Schwerpunkt auf dem Bergbau im Karth. Rick ist ein Gewinn für unser Projekt, er hat sich vorher ausführlich über römischen Goldbergbau informiert und arbeitet sehr professionell.  Die Zusammenarbeit mit ihm ist ein reines Vergnügen.

Mehr zur Person von Rick Spurway.

 

Bachelorarbeit zur Nachnutzung der römischen Wasserleitungen im Karth

Nadine Riegler aus Weibnitz im Karth hat im August 2019 ihre Bachelorarbeit  (Studienrichtung Geographie, Universität Wien) „Heutige Nutzung der römischen Wasserleitungen im Karth, einem Gebiet im südlichen Niederösterreich“ abgeschlossen.

Die sehr informative Arbeit kann hier heruntergeladen werden.

 

 

 

 

 

 

30. August 2019

Die heurigen archäologischen Ausgrabungen im Rahmen des Projektes zum Römischen Goldbergbau im “Karth“ wurden Ende August erfolgreich beendet. Die Grabungsschnitte wurden zugeschüttet und die Gerätehütte und unser Werkzeug wurden von der Gemeinde Natschbach abgeholt. Unser Dokumentarfilmer Rick Spurway hat wieder viele Stunden Filmmaterial für die Dokumentation unseres Projektes gesammelt.

Ich danke allen Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen für die gute Zusammenarbeit. Unser aller Dank gebührt der Familie Pinkl aus Natschbach für die Erlaubnis auf ihrem Grundstück Ausgrabungen duchführen zu dürfen, Karl Buchleitner vom Zisshof für das Fällen der Bäume, der Gemeinde Natschbach für die Gerätehütte und die Aufbewahrung des Werkzeugs bis zur nächsten Grabungskampagne und allen anderen alten und neuen Freunden im „Karth“ für ihr Interesse und ihre Unterstützung.

Die Grabungen im Becken 6 (Abbaurevier 3) zeigten eine andere Konstruktionsweise des Auslasses. Hier wurde zusätzlich zum Hubschütz ein Holzrohr für den Grundablass eingebaut.

Zusätzlich zu den Grabungsarbeiten konnten wir mit den Begehungen der Wasserleitungen beginnen.

Abschließend kann ich nur sagen, dass auch die zweite Grabungssaison ein voller Erfolg war und wir uns schon wieder aufs nächste Jahr freuen.

 

 

 

 

4. August 2019

Am 1. August begannen die archäologischen Ausgrabungen in Becken 6 (Abbaurevier 3). Den Grabungsbeginn in Schnitt 1 haben wir wieder mit einem kurzen Video dokumentiert. Am Wochenende haben wir es endlich geschafft die netten Kollegen im Museum Neunkirchen zu besuchen. Neunkirchen war immerhin die größte römische Stadt im Umfeld des Goldbergbaugebietes, deren römischer Name leider unbekannt ist. Das liebevoll gestaltete Museum zeigt archäologische Funde aus der Stadt selbst und der näheren Umgebung, aber auch Ausstellungsstücke zur Geologie der Region und zur jahrhundertealten Geschichte von Neunkirchen.

Die von B. Cech, Th. Rehren und A. A. Mohamed herausgegebene zweibändige Monographie zu den Steinbrüchen von Meroe (Nordsudan) ist vor einigen Wochen erschienen. Links zum gratis download finden Sie in der Publikationsliste von B. Cech.

 

 

10. Juli 2019

Die heurige Feldsaison begann Mitte April mit geophysikalischer Prospektion. Trotz des grauenhaften Wetters konnten alle geplanten Arbeiten abgeschlossen werden. Einer der Schwerpunkte waren geoelektrische Messungen in Becken B6, wo im August dieses Jahres die Ausgrabungen stattfinden werden. Im Zuge der Geländebegehungen wurden zwei weitere Abbaubereiche gefunden und dokumentiert. Die Zahl der Abbaubereiche im Karth ist nun von fünf auf sieben gestiegen.

Brigitte Cech besuchte Ende Juni den römischen Goldbergbau in Dolaucothi (Wales) im Rahmen einer viertägigen Privatexkursion mit Peter Lewis, der jahrelang in Dolaucothi gearbeitet hat und dem Dokumentarfilmer Rick Spurway. Einen Kurzbericht  über die Exkursion finden Sie auf der Seite Archäologie.

Wir begrüßen Frau Simone Elmer, die Gold aus der Lagerstätte im „Karth“ im Rahmen ihrer Diplomarbeit an der Montanuniversität Leoben analysieren wird, und ihren Betreuer Prof. Dr. Frank Melcher als Mitabreiter im Projektteam.

26. Jänner 2019

 

Nach der ersten erfolgreichen Feldarbeitssaison im Jahr 2018 sind wir jetzt am Aufarbeiten der Ergebnisse und am Schreiben der offiziellen Berichte. Und natürlich planen wir schon unsere Arbeiten für das heurige Jahr.

Kurzberichte zu den Forschungsergebnissen des ersten Projektjahres wurden in den Gemeindezeitungen publiziert.

Frau Univ.-Doz. Dr. Brigitte Cech wird am 12. März 2019 einen Vortrag zum Projekt an der Universität Wien und am 16. Mai 2019 an der Universität Graz halten. Näheres zu den Terminen siehe Startseite.

 

 

 

26. März 2019

 

Erste Vorberichte über die geophysikalische Prospektion und die archäologischen Ausgrabungen des Jahres 2018 finden Sie auf den Seiten Archäologie und Geophysikalische Prospektion.

Die Feldarbeit in diesem Jahr beginnt am 15. April mit geophysikalischer Prospektion und Geländebegehungen.

 

 

 

 

 

31. August 2018

Die ersten archäologischen Ausgrabungen im Rahmen des Projektes zum Römischen Goldbergbau im“Karth“ wurden Ende August erfolgreich beendet. Die Grabungschnitte wurden zugeschüttet und die Gerätehütte und unser Werkzeug wurden von der Gemeinde Natschbach abgeholt. Unser Dokumentarfilmer Rick Spurway hat viele Stunden Filmmaterial für eine erste Dokumentation unseres Projektes.

Ich danke allen Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen für die gute Zusammenarbeit. Unser aller Dank gebührt dem Grundbesitzer Andreas Mayrhofer für die Erlaubnis auf seinem Grund Ausgrabungen duchführen zu dürfen, Karl Buchleitner vom Zisshof für das Fällen der Bäume und Hilfe beim Werkzeugtransport, der Gemeinde Natschbach für die Gerätehütte und die Aufbewahrung des Werkzeugs bis zur nächsten Grabungskampagne und allen anderen alten und neuen Freunden im „Karth“ für ihr Interesse und ihre Unterstützung. Thomas Fleck und Nadine Riegler haben uns zum Abschluss zu einer Grillparty in ihr Haus in Weibnitz eingeladen – ganz herzlichen Dank für die tolle Bewirtung!

Abschließend kann ich nur sagen, dass die erste Grabungssaison ein voller Erfolg war und wir uns schon aufs nächste Jahr freuen.

 

 

26. August 2018

 

Die archäologischen Ausgrabungen in Becken 2 nähern sich dem Ende. Die Befunde in den Schnitten wurden dokumentiert und wir haben mit dem Zuschütten der Grabung begonnen.

In der vergangenen Woche wurden Proben für pollenanalytische Untersuchungen aus den römischen Schichten entnommen. An einem weiteren Becken wurden geoelektrische Messungen durchgeführt.

 

 

19. August 2018

 

Die archäologischen Ausgrabungen in Becken 2 gehen gut voran. Der Schnitt durch den Stauwall wurde Ende vergangener Woche abgeschlossen. Der noch nicht abgeschlossene Schnitt im Auslassbereich zeigt die deutlich die mit Steinen ausgelegte Abflussrinne. Für die kommende Woche planen wir die Öffnung eines weiteren Schnittes beim vermuteten Einlauf der Wasserleitung in das Becken.

Neben den archäologischen Grabungen haben wir ausführliche Gelandebegehungen in einem Abbaubereich und entlang der Wasserleitungen gemacht.

Wir freuen uns besonders  Mag. Thomas Fleck, Nadine Riegler und Markus Foidl (alle aus Weibnitz), die besten Kenner der römischen Wasserleitungen im „Karth“, als Mitarbeiter in unserem Projekt begüßen zu können.

In den letzten beiden Wochen der Grabung werden unsere Arbeiten von Rick Spurway, einem Dokumentarfilmer aus England begleitet und filmisch dokumentiert.

5. August 2018

 

Am 1. August 2018 begannen die archäologischen Ausgrabungen in Becken 2. Den Grabungsbeginn in Schnitt 1 haben wir mit einem kurzen Video dokumentiert. Am vergangenen Wochenende haben wir eine Sonderführung in der wunderschönen Hermannshöhle bei Kirchberg/Wechsel genossen.

24. Juli 2018

 

In den Sommerausgaben der Gemeindezeitungen der Gemeinden im Forschungsgebiet wurde ein kurzer Beitrag über das Forschungsprojekt veröffentlicht (Beispiel: Gemeindezeitung Natschbach Sommer 2018).

 

Beginn der Feldforschungen am 20. Juli 2018

Die Projektleiterin und Frank Stremke, der Vermesser, sind am 20. Juli 2018 im „Karth“ angereist um alles für den Beginn der ersten Grabungskampagne vorzubereiten: Einrichten der Büros in unserer Unterkunft auf einem Bauernhof in Penk, Legen des Polygonzuges zur Ausgrabungsstelle in Becken 2, genaue Vermessung und Ausstecken der Grabungsschnitte, Aufstellen einer Gerätehütte durch die Gemeinde Natschbach, Werkzeugtransport und vieles mehr…..

Ganz herzlichen Dank an Karl Buchleitner vom Zisshof und die Gemeinde Natschbach für ihre Unterstützung!

 

24. Juni 2018

 

Der öffentliche Vortrag am 12. Juni 2018 in der Gemeinde Natschbach war ein großer Erfolg. Das Projekt wurde vor überraschend zahlreichem Publikum vorgestellt und die anschließende Diskussion war interessant und anregend. Die Projektleiterin dankt der Gemeinde Natschbach ganz herzlich für die perfekte Organisation.

 

 

 

25. Mai 2018

 

Geländebegehungen (Archäologie) und geophysikalische Prospektion im römischen Goldbergbaurevier (Geophysik) wurden im Frühjahr 2018 mit großem Erfolg begonnen.

 

Das Projekt wurde an der Universität Salzburg mit großem Erfolg bei der internationalen Tagung „Erfinder-Erforscher-Erneuerer. 1. Salzburger Frühlingssymposium, 26.-27.April 2018“ vorgestellt. Vortrag: Brigitte Cech, Die Anwendung der Vermessungstechnik und der Hydraulik im römischen Goldbergbau. Am Beispiel des römischen Goldbergbaus im Karth“.

 

Eine umfangreiche Vorstellung des Projekts erfolgt beim Informationsabend zum römischen Goldbergbau im Karth am 12. Juni 2018 um 18.30 Uhr im Burggasthof Natschbach. Anmeldungen erbeten beim Gemeindeamt Natschbach-Loipersbach unter 02635/62883 oder per e-mail an gemeinde@natschbach-loipersbach.gv.at .